About

Hauptgeschäft an einem der zentralen Plätze von Teheran in den 60er Jahren
Edle Unikate aus Türkisen dienten als prächtige Dekorationsgegenstände
Erster Laden in Hamburg im Einkaufszentrum Hamburger Straße
2006 Umzug in den gerade eröffneten neuen Flügel des Alstertal-Einkaufszentrums (AEZ)
Umbau des Geschäftes 2016 als Grundlage für die nächste Generation

25 JAHRE JUWELIER CABOCHON IN HAMBURG – DIE GLÄNZENDE ERFOLGSGESCHICHTE DER FAMILIE MOZAFFARIAN

Es ist dieser besondere Glanz. Er zeigt sich immer wieder dann in den Augen von Faramarz Mozaffarian, wenn es um Schmuck geht, um wunderschöne Arbeiten aus Gold, aus Platin, verziert mit edlen Brillanten oder mit leuchtenden Edelsteinen, gefasst als Solitäre oder miteinander kombiniert. Diese herrlichen Kostbarkeiten zaubern immer wieder den besonderen Glanz in die Augen des Mannes, der vor 25 Jahren Juwelier CABOCHON gründete. Das Funkeln ist das Ergebnis einer lebenslangen Leidenschaft, in der Familie weitergegeben, von Generation zu Generation. Diese Passion dauert fort bis heute, sie brennt in den Herzen der Familie Mozaffarian und führt sie zu immer neuen Glanzleistungen.


Die Geschichte der Familie, die sich dem Schmuck und den Juwelen verschrieben hat, reicht weit zurück bis ins 19. Jahrhundert. Im Persien des Jahres 1883 eröffnete der Großvater, Mohammad Mozaffarian, sein erstes Geschäft in Teheran. Schon zu dieser Zeit war die Stadt südlich vom Ufer des Kaspischen Meeres die größte des Landes, mit damals sagenhaften 100.000 Einwohnern. Eine geschäftige und faszinierende Metropole und ein Handelszentrum. Der älteste seiner neun Söhne, Morteza, arbeitete wissbegierig im väterlichen Geschäft. Er lernte alles, was es über Juwelen und Schmuck zu wissen gab, und machte sich schließlich mit einem eigenen Juweliergeschäft selbstständig. Anfang der 30er Jahre ließ er sich in Isfahan nieder, einer alten, prächtigen Stadt an der historischen Südroute der Seidenstraße. „Mein Vater war ein hervorragender Geschäftsmann“, erinnert sich der Sohn Faramarz. Morteza mit seinem enormen Fachwissen und seiner Erfahrung war rasch sehr erfolgreich. Er gründete ein weiteres Geschäft in Maschhad und kehrte Anfang der 40er Jahre nach Teheran zurück, um dort ein drittes Geschäft im Stadtzentrum und ein weiteres auf dem Basar zu eröffnen.

Mit seinem feinen Gespür für Trends und Entwicklungen erkannte Morteza, dass die vielen internationalen Gäste beeindruckt waren von den Sehenswürdigkeiten der Stadt, den Palästen und Moscheen, aber auch von der besonderen, traditionsreichen Handwerkskunst und dem ungewöhnlich schönen Schmuck. So holte er die Gäste dort ab, wo sie sich aufhielten, und führte bis in die 60er Jahre hinein exklusive Boutiquen in den großen Hotels internationaler Ketten wie Hilton und Intercontinental.
Doch der Glanzpunkt war das Hauptgeschäft an einem der zentralen Plätze von Teheran. Auf unvergleichlichen 2.000 Quadratmetern, die sich über sieben Etagen erstreckten, wurden edelster Schmuck mit funkelnden Brillanten und schimmernden Farbsteinen, dazu feinste Silber- und Goldschmiedearbeiten präsentiert. „Staatsoberhäupter, Wirtschaftsgrößen und internationale Stars zählten zu unseren Kunden. Als Hofjuwelier des Schahs fertigten wir prächtige Staatspräsente“, erinnert sich Faramarz Mozaffarian. „Und ich hatte das große Glück, in diesem Umfeld von meinem Vater alles zu lernen, was es über das Juweliergeschäft zu wissen gibt.“
Krönender Höhepunkt des Geschäftes war das Obergeschoss, in dem sich ein Privatmuseum mit kostbaren Möbeln europäischer Königshäuser und mit Unikaten etwa von Fabergé befand. Zum außergewöhnlichen Sortiment in diesem besonderen Geschäft gehörten auch feine Schalen, Vasen und Schatullen aus getriebenem Silber, für die Persien berühmt ist. Und es gab Türkissteine, denen die große Liebe des Juweliers Morteza Mozaffarian gehörte.
Der herrliche Stein mit seinem charakteristischen leuchtenden Blau, der schließlich dieser Farbe den Namen gab, wurde schon vor 2.000 Jahren aus Persien exportiert. Auch heute noch werden im Iran die schönsten Türkis-Exemplare gefunden. Was lag für Morteza näher, als eine Mine zu pachten? Die imposanten Fundstücke ließ er zu großartigem Schmuck und prächtigen Dekorationsgegenständen verarbeiten, wie seine Kunden sie liebten. Bearbeitet wurden die Steine in der eigenen Schleiferei. Da Türkise weich sind, eignen sie sich nicht zum Facettieren. Sie werden deshalb als CABOCHONs verarbeitet, rund oder oval geschliffen mit einer flachen Unter- und einer gewölbten Oberseite. Mit dem Namen, den Faramarz Mozaffarian Jahrzehnte später seinem eigenen Unternehmen gab, knüpft er feinsinnig an die große Passion seines Vaters an.
Mit stolzen 88 Jahren erst setzte sich Morteza zur Ruhe. Die Revolution hatte vieles verändert. Das große Geschäft wurde nicht weitergeführt, die Brüder Mortezas hatten sich in viele Länder verstreut, die neun Söhne machten sich selbstständig und handelten an anderen Plätzen mit Schmuck. Für Faramarz Mozaffarian, den Jüngsten, wurde 1990 zu einem Jahr der Wende. Er hatte inzwischen geheiratet und war glücklicher Vater von zwei kleinen Töchtern geworden. Ein älterer Bruder von Faramarz war schon früher nach Deutschland ausgereist und hatte sich wegen der hervorragenden Ärzte in Hamburg niedergelassen. Die junge Familie hatte ihn mehrfach besucht und war von der Hansestadt sehr angetan.
Also siedelte Faramarz mit seiner Frau Zari und zwei kleinen Töchtern, gerade ein und fünf Jahre alt, in die Hansestadt um, im Gepäck viel Mut und Schwung für einen Neuanfang. Der war nicht einfach, aber der Wille, es zu schaffen, war stärker. Im angesehenen „Einkaufszentrum Hamburger Straße“ – heute die „Hamburger Meile“ – startete der junge Unternehmer 1991 seine Erfolgsgeschichte auf 30 sehr exklusiv gestalteten Quadratmetern.
Seine große Erfahrung aus dem Geschäft seines Vaters, sein Gespür für Stil und ganz besonders sein scharfer Blick für die Qualität von Edelsteinen und Schmuckstücken ließen ihn auf internationalen Messen die richtigen Stücke wählen und von den besten Goldschmieden nach eigenen Designs verarbeiten, mit denen er seine Hamburger Kundschaft begeistern konnte. Neben klassischem Gold- und Brillantschmuck gab es auch Stücke mit Farbsteinen, die mit ihrem ganz neuen, topmodernen Look von sich reden machten.
1996 dann nahm Faramarz Mozaffarian den nächsten Entwicklungsschritt vor: Das Sortiment wurde um Uhren erweitert.  Fünf Jahre später wurde die Fläche endgültig zu klein und man baute auf die doppelte Größe aus, erweiterte erneut das Uhrensortiment um internationale Topmarken. Und es ging weiter aufwärts – dank der großen Expertise von Faramarz Mozaffarian, seinem ständigen Einsatz und Engagement. Und dank  seiner Frau Zari: Sie versorgte die Familie und hielt ihrem Mann den Rücken frei, nicht nur tagsüber, sondern auch abends, wenn er an der Abendschule ehrgeizig Deutsch lernte. Eine weitere wichtige Stütze steht der Familie seit einem Vierteljahrhundert zur Seite: Monika Habicht. Sie ist nahezu vom Gründungstag dabei, bleibt der aufstrebenden Firma treu und wird zu einem Mitglied der CABOCHON-Familie. Inzwischen genießt sie ihren Ruhestand, kommt aber ganz regelmäßig zur Unterstützung ins Geschäft. Eine besondere Verbindung, die Bestand hat.
Mit Beginn des neuen Jahrtausends erhält Juwelier CABOCHON eine neue Facette: Zari Mozaffarian tritt in das Geschäft ein und führt es seitdem zusammen mit ihrem Mann. Sie ist eine wundervolle Repräsentantin der Juwelen und bringt zugleich ihren ganz eigenen Blick auf die Selektion und das Arrangieren der Schmuckstücke, berät Kundinnen und Kunden in ihrer einfühlsamen, präzisen Art.  

Die nächste große, wichtige Initiative vollzieht das Erfolgspaar im Jahr 2006: einen Umzug in den gerade eröffneten neuen Flügel des Alstertal-Einkaufszentrums (AEZ). An prominenter Stelle, mit einer eindrucksvollen Front von Schaufenstern, eröffneten die Mozaffarians ihr neues, elegantes Geschäft auf 90 Quadratmetern. Hier glitzern die Brillanten, schimmert das Gold und funkeln die Edelsteine noch herrlicher als zuvor. Der Traum von einem individuellen Fachgeschäft, das die Wünsche der Kunden passgenau trifft, wurde wahr. In den Auslagen glänzen Schmuck und Uhren der renommiertesten internationalen Marken – gekrönt von den besonderen Schmuckstücken, die nach den Entwürfen und Vorgaben der Familie Mozaffarian entworfen werden und für die sie auf der ganzen Welt die kostbarsten Steine und edelsten Materialien finden.

Für Faramarz Mozaffarian sind zehn erfolgreiche Jahre und glückliche Kunden im AEZ jedoch kein Grund für Stillstand. Nach Umbau und Modernisierung in diesem Sommer wird ein nochmals erweitertes Sortiment in neuem Ambiente präsentiert.

Inzwischen sind die Töchter erwachsen. Sadaf, die ältere, hat in London Business Management studiert, arbeitet für einen großen Softwarekonzern, ist verheiratet und schenkte dem Ehepaar Mozaffarian gerade das erste Enkelkind.

Die jüngere Tochter, Setareh, aber folgt der Familien-Passion. Sie erlag schon früh der Faszination, die auch ihre Vorfahren fesselte. Nach dem Abitur und einem Studium der Gemmologie in London, der Ausbildung bei einem renommierten Juwelier in Münster und Zwischenstation in Düsseldorf führte sie der Weg zurück nach Hamburg. Seit drei Jahren arbeitet sie an der Seite ihrer Eltern und bereichert Juwelier CABOCHON um ihre Expertise und den Blickwinkel der nächsten Generation. Setarehs Schwerpunkt sind die Uhren, deren Präzision sie begeistert und die sie bis ins Detail studiert. Aber auch in Sachen Schmuck ist sie eine Expertin, die genau weiß, welche Trends kommen werden und wie sich diese am besten tragen. Mit Freude betreut sie die Stammkunden von Juwelier CABOCHON und hat es sich zudem zum Ziel gesetzt, junge Menschen für die faszinierende Welt von Juwelen und Uhren zu begeistern.
Gefragt nach ihren Plänen für die Zukunft, kommt die Antwort von Setareh Mozaffarian prompt: „Ich möchte noch sehr lange mit meinen Eltern an der Seite in unserem Geschäft arbeiten. Es ist ein besonderes Glück und manchmal auch eine Herausforderung zugleich, als Familie so eng zusammen zu agieren. An meinem Vater bewundere ich seine Beharrlichkeit, seine Kämpfernatur, aber auch sein so unglaublich reiches Wissen und seine Erfahrung.“

Der Funke der Juwelierleidenschaft ist in die vierte Generation übergesprungen und glüht mit voller Energie wie bei Faramarz Mozaffarian und seinen Vorfahren. Glänzende Aussichten also für Juwelier CABOCHON.

JUWELIER CABOCHON

Alstertal EKZ • Heegbarg 31
22391 Hamburg, Deutschland

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo bis Sa 09.30 – 20.00 Uhr
Sonntag geschlossen

KONTAKT

Telefon (+49) 040 60 82 46 98
Telefax (+49) 040 60 82 13 20

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www.juweliercabochon.com

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